Grußworte

Foto: Stefan Worring / KStA

Grußwort der Schirmherrin Hedwig Neven DuMont

 

Liebe Kinder, liebe Eltern,

herzlich Willkommen zum Weltkindertag , der in diesem Jahr im Zeichen der Kinderrechte steht. Genau 30 Jahre ist es her, dass die Vereinten Nationen am 20. November 1989 die Kinderrechtskonvention verabschiedeten. Inzwischen haben 193 Staaten diesen wichtigen Vertrag unterzeichnet – und damit beschlossen, dass die Rechte der Kinder und Jugendlichen möglichst überall auf der Welt eingehalten werden. Kinderrechte verbessern die Bedingungen, unter denen Jungen und Mädchen leben und aufwachsen, sie ermöglichen ihnen Freiräume, in denen sie sich zu eigenständigen Personen entwickeln können.

Deshalb ist es wichtig, dass jedes Kind und jeder Erwachsene diese Rechte kennt. Auch dazu soll der heutige Weltkindertag beitragen. Denn nur so können wir gemeinsam darauf achten, dass diese Rechte im Alltag nicht verletzt werden.

Leider ist das auch heute, 30 Jahre nach der Verabschiedung der Kinderrechtskonvention, nicht immer und überall selbstverständlich: Auch bei uns in Köln müssen Jungen und Mädchen hungern, werden vernachlässigt oder erleiden Gewalt. Andere Kinder müssen aus ihrer Heimat fliehen, weil es dort Krieg gibt, müssen arbeiten, um das Überleben ihrer Familien zu sichern, haben keine Chance, eine Schule zu besuchen.

Erinnern wir uns heute und immer wieder daran, dass Kinder unsere Zukunft sind. Und dass jedes Kind, egal, von wo es kommt, wie alt es ist, wie es aussieht oder welche Religion es hat, das Recht hat, geschützt, gefördert und geliebt zu werden.

Das wünsche ich mir von Herzen.

Eure

Hedwig Neven DuMont

Grußwort des Hauptsponsors

Gottfried Rüßmann, Vorstandsvorsitzender der DEVK Versicherungen

 

Liebe Freunde des Kölner Weltkindertags,

Alle Kinder haben die gleichen Rechte, niemand darf benachteiligt werden. Kinder haben ein Recht auf Schutz, Identität und Familie – aber auch Anspruch auf Bildung, Erholung und Spiel. Kinder haben das Recht, sich zu informieren, eine eigene Meinung zu haben und an Entscheidungen beteiligt zu werden, die sie betreffen. Leider ist das nicht immer der Fall. Deswegen ist es Aufgabe von Politik und Gesellschaft, Möglichkeiten zu schaffen, damit junge Menschen zu ihrem Recht kommen – und zwar weltweit. „Wir Kinder haben Rechte!“, fordert deshalb das Motto des Weltkindertags 2019. Das wollen wir auf dem Kölner Weltkindertag gemeinsam erleben und feiern.

Dass die DEVK nun schon zum 25. Mal als Hauptsponsor dabei ist, zeigt, wie wichtig uns dieses Anliegen ist. Wir feiern unser Jubiläum mit Groß und Klein auf dem größten Kölner Spielplatz zwischen Rheingarten und Heumarkt. Vor dem DEVK-Zelt am Rheingartenbrunnen erwarten wir lange Schlangen. Besonders beliebt sind das Kinderschminken und das Würfelspiel: Jedes Kind bekommt ein kleines Geschenk. Weitere Attraktionen sind die Riesenrutsche und die DEVK-Bühne, wo die Tanzschule van Hasselt mit Musik und Animation Jung und Alt in Schwung bringt.

Es ist uns ein echtes Herzensanliegen, uns für die Jüngsten stark zu machen. Am Standort Köln unterstützen wir z. B. seit vielen Jahren die sogenannten „KiWi“-Besuche, mit denen die Stadt Neugeborene und ihre Familien willkommen heißt. Darüber hinaus unterstützen wir viele einzelne Initiativen für Kindergartenkinder, Schüler und Jugendliche, Mütter und Väter.

Am 22. September heißen wir alle Kölner Pänz und ihre Familien herzlich willkommen.

Einen tollen Weltkindertag wünscht Ihnen

Gottfried Rüßmann

Veranstalter

UNICEF, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, hilft Kindern in den Entwicklungsländern und Krisengebieten. UNICEF sorgt dafür, dass Kinder in die Schule gehen können, medizinisch betreut werden, sauberes Trinkwasser sowie eine ausreichende Ernährung erhalten. UNICEF setzt sich weltweit ein, um Kinder vor Ausbeutung und Missbrauch zu schützen.

www.unicef.de

Im Amt für Kinder, Jugend und Familien – Abteilung Amt für Kinderinteressen findet sich das geballte Know-how, das nötig ist, um für die Interessen der Kölner Kinder wirksam einzutreten. Mitbestimmungsprojekte, Spielplatzpatenschaften und das Weltkindertagfest sind dafür nur einige Beispiele.

www.stadt-koeln.de

Mit der Kampagne „Kinder stark machen“ wendet sich die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) an alle Erwachsenen, die Verantwortung für Kinder und Jugendliche tragen. Ziel ist es, das Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl von Heranwachsenden zu stärken und ihre Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit zu fördern, so dass sie auch in schwierigen Lebenssituationen „Nein“ sagen können zu Tabak, Alkohol und anderen Suchtmitteln.

www.bzga.de

www.kinderstarkmachen.de

Geschichte des Weltkindertages

Ein weltweiter Tag des Kindes wurde zum ersten Mal 1952 von der International Union for Child Welfare (Internationale UNION für das Wohl des Kindes / IUWC) vorgeschlagen, einer regierungsunabhängigen Organisation mit Beraterstatus bei UNICEF. Ein Jahr später wurde unter der Schirmherrschaft der IUWC der Weltkindertag schon in 40 Ländern begangen.

1954 verabschiedete die Vollversammlung der Vereinten Nationen eine Resolution, mit der der Weltkindertag offiziell eingerichtet wurde und übertrug UNICEF die Verantwortung für die Ausrichtung dieses „Tages der weltweiten Brüderlichkeit und des Verständnisses der Kinder untereinander“.

Von Anfang an war mit diesem Tag eine doppelte Absicht verbunden: auf der einen Seite sollte dieser Tag ein Tag des Spiels und der Erholung werden, an dem Kinder durch Feiern und vielerlei Aktivitäten geehrt werden. Auf der anderen Seite sollte der Tag zur Aufklärung und vielfältigen Information über die Probleme der Kinder dieser Welt genutzt werden. In der Bundesrepublik Deutschland wird der Weltkindertag jeweils am 20. September begangen.

Quelle: Unicef Deutschland